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Seine Vergangenheit im Labor:

Er verbrachte von seiner Geburt an ungefähr 15 Jahre im Labor, seinen Namen -Shiro- erhielt er nicht von seinen Eltern, sondern von einer Krankenschwester, die ihn wegen seinem Albinismus als passend empfand. In seinem neuen zu Hause bekam nie was anderes, als die sterilen, kahlen Zellen oder OP-Säle zu sehen. Doch, eine Sache gab es. In seinem ersten Zimmer hatte er ein Fenster, von dem er immer ein bunt leuchtendes Riesenrad sehen konnte. Dem damaligem kleinen Jungen machte es in gewisser Weise immer Hoffnung, denn einer der Forscher hatte ihm versprochen, dass er dort hingehen darf, wenn er sich bei den Tests brav benimmt. Dieser Tag kam jedoch nie.

Shiro wurde durch die mittlerweile kaum ertragbaren Experimente immer aggressiver und wehrte sich deutlich mehr. Um ihn wieder zu beruhigen und zur Kooperation zu bringen ließen sie den damals ca. 6-Jährigen mit einem anderen Jungen spielen. Mit diesem verstand er sich sofort, denn es handelte sich bei ihm um seinen jüngeren Bruder. Die beiden spielten wie ganz normale Kinder und schienen für einander da zu sein. Sie gaben einander sogar die Spitznamen Slyph und Halcyon. Als die Forscher jedoch die Test wieder steigerten und eine Stufe weitergingen, lies Shiro seine Wut an Sylph aus brachte ihn dabei fast um.

Seitdem durfte er nicht mehr hinaus und wurde von seinem Zimmer in eine der Sicherheitszellen verlegt. Nach nur ein paar Jahren war seine Selbstheilung bereits so stark ausgeprägt, dass er einen abgetrennten Arm innerhalb einer Stunde bei vollem Bewusstsein regenerieren konnte. Auch geschädigte oder komplett entfernte Organe konnte der Junge wieder heilen. Doch dieser Prozess war für Shiro unerträglich. Er wurde daher immer aggressiver und zeigte eine kalte Seite gegenüber den Forschern.

Es wurde immer deutlicher, dass er eine Art zweite Persönlichkeit entwickelte, um sich vor den Umständen zu schützen. Diese war kalt und brutal, wie die Forscher, die an ihm verschiedene Tests durchführten. Auch zeigte sie eine deutliche Abneigung und Dominanz gegenüber schwächeren Experimenten. Seine erste Persönlichkeit war wie die, eines unschuldigen Kindes. Sie war verängstigt und zeigte sich unterwürfig gegenüber der stärkeren Experimente oder Wissenschaftlern. Er redete dann auch in der dritten Person und nannte sich selbst Shiro. Erstaunlicher Weise zeigte diese Seite von ihm viel Optimismus und war auch stehts fröhlich drauf, wenn ihm keiner wehtat.

Nachdem Forscher den Virus -den sie Zweig der Sünde nannten- in seinem Blut entdeckten, fingen sie an diesen weiter zu fördern. Sie erkannten dabei nicht nur, wie gut er sich als Waffe eignete, sondern auch, dass er für Shiros erhöhte Selbstheilung verantwortlich war. So entwickelten sie den Virus über mehrere Jahre hinweg zu einer perfekten Waffe. Damit Shiro sie nicht gegen sei verwenden würde erhielt er bei jedem Versuch ihnen zu schaden oder bei dem kleinsten Zeichen von Aggressionen extreme Strafen, die ihn gefügig halten sollten. Zeitgleich verlor er dadurch auch immer mehr seinen Lebenswillen und seine fröhliche Art. Um ihn nun vom Selbstmord abzuhalten musste er dicke Handschuhe tragen, die Selbstverletzung und somit den Einsatz seiner Magie verhinderten.

Nach gut 15 Jahren voller Qualen war Shiro bereit als Waffe für ein privat Militär eingesetzt zu werden. Also wurde er erneut verkauft und sollte in ein sichereres Labor verlegt werden. Trotz der ganzen Sicherheitsvorkehrungen passierte ein schwerer Unfall, durch den sein Transportlaster eine Klippe hinunter stürzte und schwer beschädigt wurde. Durch seine schnelle Heilung überlebte er den Unfall und befreite sich von den ebenfalls beschädigten Ketten. Bevor ihn Suchtrupps erreichen konnten rannte er in den nahegelegenen Wald hinein.

Von da an begann sein Leben in Freiheit.


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